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	<title>Hotel-Blog.de &#187; Tag: peninsula &#8211; Hotel-Blog.de</title>
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	<description>Neues aus der Welt der Hotels</description>
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		<title>Verst&#228;rkt in Europa: Die gro&#223;en Hotelketten Asiens</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Römer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema &#8220;Asiatische Hotels in Europa&#8221; wurde in der Vergangenheit nicht nur in diesem Weblog sondern auch von zahlreichen Zeitungen und Internetportalen aufgegriffen. Doch woher kommen die vielen, scheinbar neuen, Unternehmen? Und wer sind die &#8220;Big Player&#8221; auf dem asiatischen Hotelmarkt? Bevor ich Sie zu einer virtuellen Rundreise mitnehmen, sei bemerkt, dass die Liste der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema &#8220;<a href="http://www.hotel-blog.de/cityhotels/mehr-asiatische-hotels-in-europa/" target="_blank">Asiatische Hotels in Europa</a>&#8221; wurde in der Vergangenheit nicht nur in diesem Weblog sondern auch von zahlreichen Zeitungen und Internetportalen aufgegriffen. Doch woher kommen die vielen, scheinbar neuen, Unternehmen? Und wer sind die &#8220;Big Player&#8221; auf dem asiatischen Hotelmarkt?</strong></p>
<p>Bevor ich Sie zu einer virtuellen Rundreise mitnehmen, sei bemerkt, dass die Liste der gr&#246;&#223;ten Hotelketten der Welt nachwievor von Europ&#228;ern und  US-Unternehmen dominiert wird. Von einer &#8220;gelben Gefahr&#8221;, wie es teilweise despektierlich und politisch inkorrekt hei&#223;t, kann also auch unter &#246;konomischen Aspekten nicht die Rede sein.</p>
<div id="attachment_5658" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/450px-Island_Shangri-La_HK_design.jpg" rel="lightbox[5657]"><img class="size-medium wp-image-5658" title="Die Hotelkette Shangri-La ist nicht nur in Asien ein &quot;Big Player&quot;. " src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/450px-Island_Shangri-La_HK_design-225x300.jpg" alt="Die Hotelkette Shangri-La ist nicht nur in Asien ein &quot;Big Player&quot;. " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hotelkette Shangri-La ist nicht nur in Asien ein &quot;Big Player&quot;.</p></div>
<p>Unter den <a href="http://www.wer-zu-wem.de/ranking/hotelketten/" target="_blank">Top Ten</a> finden sich InterContinental, Wyndham oder auch Marriott, Accor, Hilton, Starwood und Choice &#8211; allesamt Konzerne aus der westlichen Welt. Doch schon ein Blick auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Hotels" target="_blank">Hotels mit den meisten Zimmern</a> offenbart, dass mit dem First World Hotel im malayischen Genting erste Asiaten vertreten sind.</p>
<p><span id="more-5657"></span>Doch kommen wir zum Thema und gleich zu einem der &#228;ltesten Akteure auf dem asiatischen Hotelmarkt. Die Rede ist von <a href="http://www.peninsula.com/Peninsula_Hotels/en/default.aspx" target="_blank">Peninsula</a>, benannt nach dem legend&#228;ren Hongkonger Hotel. Die Hotelkette besteht seit 1928 und betreibt neben Hotels im Bangkok, Manila, Tokio sowie Peking und Shanghai auch einige Hotels in den USA. Charakteristisch ist, dass zahlreiche Dauermieter in den Luxushotels zu finden sind. Dem Luxus bleibt Peninsula wohl auch in Zukunft verhaftet und zudem ist es nicht klar, ob die Hotelkette jemals auch in Europa zu finden sein wird.</p>
<p>Das sieht bei <a href="http://www.mandarinoriental.com/" target="_blank">Mandarin Oriental</a> bekanntlich ganz anders aus. Diese Hotelkette hat sich bereits in M&#252;nchen und Paris niedergelassen und zudem ist geplant, noch andere, bei Asiaten beliebte, Reiseziele mit einem Luxushotel zu versehen. Auch Mandarin Oriental betreibt ausschlie&#223;lich 5-Sterne-Hotels. Die Hotelkette wurde 1963 ins Leben gerufen und umfasst aktuell 27 Hotels. Firmensitz ist ebenfalls Hongkong.</p>
<p>Nat&#252;rlich auch in Hongkong befindet sich der Stammsitz von <a href="http://www.shangri-la.com/" target="_blank">Shangri-La Hotels and Ressorts</a>. Der Name steht sinnbildlich f&#252;r &#8220;Paradies&#8221; und dieses Paradies nahm zun&#228;chst in Singapur seinen Ausgangspunkt. Gr&#252;ndungsjahr ist 1971. Besitzer der mittlerweile 71 Hotels ist der malayische Unternehmer Robert Kuok und auch hier ist eine Expansion nach Europa geplant. Sowohl London, als auch Istanbul und Moskau werden in den kommenden Jahren ein Shangri-La Hotel beherbergen. Zudem findet sich die gr&#246;&#223;te asiatische Hotelkette im Nahen Osten, Australien aber vor allem in Asien.</p>
<p>Ein eher kleine Anbieter ist <a href="http://www.okura.com/de/" target="_blank">Okura</a>. Die Japaner haben jedoch schnell den Schritt nach Europa vollzogen und betreiben ein Hotel in Amsterdam. Zudem existieren au&#223;erhalb Asiens zwei Hotels in den USA und die Planungen sehen auch noch ein Okura im niederl&#228;ndischen Ten Bosch vor.</p>
<p>Zuletzt ist <a href="http://www.jumeirah.com/Hotels-and-Resorts/" target="_blank">Jumeirah </a>International zu nennen. Hier handelt es sich um einen regelrechten Senkrechtstarter in der Welt der Luxushotellerie. Die Dubaier Hotelkette steht vor allem f&#252;r Superlative und betreibt beispielsweise das h&#246;chste Hotel der Welt sowie das dritth&#246;chste Hotel der Welt. Bedenkt man, dass die Planungen die &#220;bernahme oder den Bau von rund 50 neuen Luxushotels weltweit vorsieht, ist auch mit diesem Unternehmen zu rechnen.</p>
<p>Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Island_Shangri-La_HK_design.jpg&amp;filetimestamp=20060508091635" target="_blank">QWB656, Wikipedia</a></p>
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		<title>Die zw&#246;lf besten Hotelgruppen der Welt?</title>
		<link>http://www.hotel-blog.de/hotelketten/die-zwoelf-besten-hotelgruppen-der-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Sobotka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal wieder f&#252;hlt sich der Hotelinspektor Heinz Horrmann berufen &#8211; diesmal nicht, ein 3-Sterne Hotel vor der drohenden Insolvenz zu retten, sondern uns die 12 besten Hotelgruppen der Welt vorzustellen. Passenderweise ist diese Zusammenstellung auch in der Welt Online erschienen und merkw&#252;rdigerweise wird in dem Artikel, in dem mehr &#252;ber Hiobsbotschaften in der Luxushotellerie berichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mal wieder f&#252;hlt sich der Hotelinspektor <a title="Heinz Horrmann" href="http://www.hotel-blog.de/tag/heinz-horrmann/">Heinz Horrmann</a></strong><strong> berufen &#8211; diesmal nicht, ein 3-Sterne Hotel vor der drohenden Insolvenz zu retten, sondern uns die 12 besten Hotelgruppen der Welt vorzustellen.</strong></p>
<p>Passenderweise ist diese Zusammenstellung auch in der <a href="http://www.welt.de/die-welt/reise/article5116248/Spitzenhotels-trotz-Krise.html">Welt Online</a> erschienen und merkw&#252;rdigerweise wird in dem Artikel, in dem mehr &#252;ber Hiobsbotschaften in der Luxushotellerie berichtet wird, auch gar nicht deutlich, warum gerade diese 12 und wieso in dieser Reihenfolge das eben die besten sind.</p>
<div id="attachment_2107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Peninsula-Hong-Kong.jpg" rel="lightbox[2105]"><img class="size-medium wp-image-2107" title="Peninsula Hong Kong" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Peninsula-Hong-Kong-300x187.jpg" alt="And the winner is...The Peninsula Hotels als weltbeste Hotelgruppe. Hier die Rolls-Roye Flotte des Peninsula Hong Kong. " width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">And the winner is...The Peninsula Hotels als weltbeste Hotelgruppe. Hier die Rolls-Roye Flotte des Peninsula Hong Kong. </p></div>
<p>Aber vermutlich darf man dem <span style="text-decoration: line-through;">subjektiven</span> Urteil eines Heinz Horrmann auch blind vertrauen. Zumindest sind die &#252;blichen Verd&#228;chtigen alle dabei:</p>
<p>1. <a title="Peninsula" href="http://www.hotel-blog.de/tag/peninsula/">Peninsula</a>, 2. Mandarin Oriental, 3. <a title="Ritz Carlton" href="http://www.hotel-blog.de/tag/ritz-carlton/">Ritz-Carlton International</a>, 4. Aman Resorts, 5. <a title="Four Seasons" href="http://www.hotel-blog.de/tag/four-seasons/">Four Seasons</a>, 6. Orient Express Hotels, 7. One and Only Hotels, 8. St. Regis, 10. <a title="Jumeirah" href="http://www.hotel-blog.de/tag/jumeirah/">Jumeirah</a>, 11. <a title="Kempinski" href="http://www.hotel-blog.de/tag/kempinski/">Kempinski</a>, 12. Shangri La.</p>
<address>Bildnachweis: The Peninsula Hotels, www.peninsula.com</address>
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		<title>Das Hotel als Kaufhaus</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 08:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Sobik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Hotel als Kaufhaus -Tee und Marmelade, Bettw&#228;sche und M&#246;bel mit und ohne Hotel-Logo: wie G&#228;ste sich ihre Herbergen nach hause holen k&#246;nnen- Die M&#246;beltischler auf der indonesischen Insel Lombok haben gut zu tun, zimmern edle Truhen und Kommoden, stilvolle Schr&#228;nkchen, eindrucksvolle Esstische, drechseln Stuhlbeine, bauen ganze Betten zusammen &#8211; alles im Auftrag des The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Das Hotel als Kaufhaus</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>-Tee und Marmelade, Bettw&#228;sche und M&#246;bel mit und ohne Hotel-Logo: wie G&#228;ste sich ihre Herbergen nach hause holen k&#246;nnen-</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Die M&#246;beltischler auf der indonesischen Insel Lombok haben gut zu tun, zimmern edle Truhen und Kommoden, stilvolle Schr&#228;nkchen, eindrucksvolle Esstische, drechseln Stuhlbeine, bauen ganze Betten zusammen &#8211; alles im Auftrag des The Oberoi Lombok. Dabei ist das F&#252;nf-Sterne-Resort l&#228;ngst vollst&#228;ndig eingerichtet und leidet weder im &#220;berma&#223; an Schwund noch an Zerfall des Inventars. Die Tischler haben so viel zu tun, weil den G&#228;sten die Einrichtung so gut gef&#228;llt &#8211; und sie das Mobiliar ihres Zimmers auf dem Umweg &#252;ber das Hotel f&#252;r zuhause ordern und sich nach &#220;bersee liefern lassen. Ein Trend, der weltweit um sich greift: das Hotel als exklusives Kaufhaus.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Dabei wollen Hoteliers eigentlich &#220;bernachtungen verkaufen, vielleicht ein Lebensgef&#252;hl, nicht aber prim&#228;r Tee, Pralinen, Geb&#228;ck, D&#252;fte oder gar Mobiliar. Umso besser f&#252;r sie, wenn das Ambiente derart stimmig ist, das G&#228;ste Teile dieses inszenierten Wohlgef&#252;hls ins Privatquartier &#252;bertragen wollen und fortan nebenbei jeden Morgen auf den goldenen L&#246;wenkopf starren, wenn sie Tee aus der Ritz-Carlton-Dose aufgie&#223;en, beim Biss in die Schokoladentafel ein Bildchen vom Adlon sehen und die fruchtig-scharfe „XO“-China-Sauce das Logo von Peninsula ziert. Oder noch besser: daheim am Oberoi-Esstisch speisen oder in einem Four Seasons-Bett schlafen.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Das kann im Einzelfall so weit gehen wie im „Rosewood Dharmawangsa“ in Djakarta, wo die Auswahl des Innenarchitekten betuchte G&#228;ste aus &#220;bersee derart &#252;berzeugt hat, dass sie sich die komplette Einrichtung der Pr&#228;sidentensuite haben nachbauen lassen &#8211; obwohl es keinen offensiven Verkauf und keine Preisschilder an den Zimmerm&#246;beln gibt. Zum Hotel  „Hawksmoor House“ in S&#252;dafrika geh&#246;rt deshalb inzwischen sogar ein eigenes Antiquit&#228;tengesch&#228;ft, &#252;ber das fast jeder Einrichtungsgegenstand der G&#228;stezimmer bestellt werden kann.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Auch im Kleinen boomt das unerwartete Zusatzgesch&#228;ft: Das Hotel „Montana“ in Luzern muss urspr&#252;nglich exklusiv f&#252;r das Hotel entworfene Art Deco-Lampen inzwischen in Serie fertigen lassen, um der Nachfrage gerecht zu werden.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Immer &#246;fter erkundigen sich inzwischen Urlauber wie Gesch&#228;ftsreisende auch nach der Marke des Dusch-Gels im Bad, fragen nach der Tee-Sorte, der Fr&#252;hst&#252;cksmarmelade oder bitten um die Kontaktadresse des Herstellers der Hotel-Bettw&#228;sche: Da liegt es nahe, all diese Waren direkt im Hotel weiterzuverkaufen oder auf Bestellung an die G&#228;ste zu versenden &#8211; als Kundenbindungsinstrument und vor allem, um daran zu verdienen. Immer mehr Hotels lassen sich deshalb auf die Marktl&#252;cke ein, sind immer findiger in der Produktauswahl, verkaufen Lifestyle als werbewirksames Andenken f&#252;r zuhause. Dabei steht das Hotellogo nicht mehr als Statussymbol, nicht als vorzeigbare Wohlstandstroph&#228;e, sondern es geht mehr denn je um das Produkt dahinter: um Kosmetik, Food, aber auch um M&#246;bel und Design.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Von so einer Situation tr&#228;umen Marketingstrategen: Kunden integrieren eine Marke in den eigenen Haushalt, die daf&#252;r eigentlich gar nicht gedacht war.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Begonnen hatte alles mit den Matratzen. Sie sind bei den gro&#223;en Luxushotel-Ketten, die h&#228;ufig eigene Modelle f&#252;r alle ihre H&#228;user entwickeln und anfertigen lassen, der Nachfrage-Schlager: Ab 560€ kostet eine Original-Four Seasons-Hotelmatratze zuz&#252;glich Lieferung. F&#252;r den Vertrieb ist das Four Seasons Canary Wharf in London zust&#228;ndig. Hyatt liefert derweil Daunendecken, Bettw&#228;sche und Kopfkissen weltweit, das „Grand Bed“ bislang exklusiv in Nordamerika. Jumeirah-Hotels will im eigenen Online-Shop unterdessen nicht nur Original-Burj al Arab-Badem&#228;ntel, sondern gleichziehen und in K&#252;rze auch die spezialangefertigten Matratzen des Dubaier Sieben-Sterne-Hotels vertreiben.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Keinem zweiten Unternehmen ist es unterdessen bislang gelungen, ein derart breites Produktsortiment jenseits der Hotellerie zu etablieren wie der schweizerischen M&#246;venpick-Gruppe. Der gute Ruf der gleichnamigen Lebensmittel f&#246;rdert seit Jahren das Image der Hotelkette &#8211; und umgekehrt. Sprecher Alain Gozzer aus der Z&#252;rcher Zentrale: „Viele Erstkunden in unseren Hotels sind schon seit Jahren mit Produkten unserer Fine Foods Division vertraut und &#252;bertragen dieses Image von hoher Qualit&#228;t und schweizerischer Herkunft auch als Eigenschaften auf die M&#246;venpick Hotels &amp; Resorts.“ Das Co-Branding tr&#228;gt die Marke in ein Umfeld, das sie anders kaum erreichen w&#252;rde.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>&#220;ber die H&#246;he des zus&#228;tzlichen Umsatzes mit Branding-Produkten ganz unabh&#228;ngig von Marketingerfolg und Imagegewinn schweigen sich die meisten Unternehmen aus. Ausnahme ist Peninsula Hotels, deren 2005 gegr&#252;ndetes Tochterunternehmen Peninsula Merchandising Limited im vergangenen Jahr einen Umsatz von stattlichen 76 Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat. Die Hotelgruppe spricht von einem „sehr erfolgreichen Marketingfaktor“ und baut das Nischengesch&#228;ft gezielt aus. Neben dem eigenen online-Shop gibt es insgesamt 19 Ladengesch&#228;fte als „Pensinsula Boutique“ &#8211; teils in den Hotels, teils in Shopping-Malls. Neben Schokolade, Pralinen, Marmelade, Tee und Kaffee werden dort auch die Beauty-Produkte der hauseigenen Lifestyle-Linie „Peninsula Wellness“ verkauft. Allein in der Hotelboutique des Flaggschiffs der Gruppe in Hongkong gehen unterdessen pro Tag 33 Kilo hausgemachter Schokolade mit Hotel-Branding &#252;ber den Ladentisch. Das entspricht 12.000 Kilo im Jahr: kein schlechtes Zusatzgesch&#228;ft.</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>Helge Sobik © 2008</strong></div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;"><strong>&#8212;dieser Beitrag ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt&#8212;</strong></div>
<p><strong>Das Hotel als Kaufhaus - Tee und Marmelade, Bettw&#228;sche und M&#246;bel mit und ohne Hotel-Logo: wie G&#228;ste sich ihre Herbergen nach hause holen k&#246;nnen.</strong></p>
<p>Die M&#246;beltischler auf der indonesischen Insel Lombok haben gut zu tun, zimmern edle Truhen und Kommoden, stilvolle Schr&#228;nkchen, eindrucksvolle Esstische, drechseln Stuhlbeine, bauen ganze Betten zusammen &#8211; alles im Auftrag des The Oberoi Lombok.</p>
<div id="attachment_1752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/peninsula_CN091003_01_L.jpg" rel="lightbox[1746]"><img class="size-medium wp-image-1752" title="The Peninsula X.O. Chilli Sauce" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/peninsula_CN091003_01_L-300x300.jpg" alt="F&#252;r 39 US $ gibt es die Peninsula X.O. Chilli Sauce - &#252;ber 76 Millionen (!) US-Dollar Umsatz macht die Peninsula Group damit." width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">F&#252;r 39 US $ gibt es die Peninsula X.O. Chilli Sauce - &#252;ber 76 Millionen (!) US-Dollar Umsatz macht die Peninsula Group damit im Jahr.</p></div>
<p>Dabei ist das F&#252;nf-Sterne-Resort l&#228;ngst vollst&#228;ndig eingerichtet und leidet weder im &#220;berma&#223; an Schwund noch an Zerfall des Inventars. Die Tischler haben so viel zu tun, weil den G&#228;sten die Einrichtung so gut gef&#228;llt &#8211; und sie das Mobiliar ihres Zimmers auf dem Umweg &#252;ber das Hotel f&#252;r zuhause ordern und sich nach &#220;bersee liefern lassen. Ein Trend, der weltweit um sich greift: das Hotel als exklusives Kaufhaus.</p>
<p><span id="more-1746"></span></p>
<p>Dabei wollen Hoteliers eigentlich &#220;bernachtungen verkaufen, vielleicht ein Lebensgef&#252;hl, nicht aber prim&#228;r Tee, Pralinen, Geb&#228;ck, D&#252;fte oder gar Mobiliar. Umso besser f&#252;r sie, wenn das Ambiente derart stimmig ist, das G&#228;ste Teile dieses inszenierten Wohlgef&#252;hls ins Privatquartier &#252;bertragen wollen und fortan nebenbei jeden Morgen auf den goldenen L&#246;wenkopf starren, wenn sie Tee aus der Ritz-Carlton-Dose aufgie&#223;en, beim Biss in die Schokoladentafel ein Bildchen vom Adlon sehen und die fruchtig-scharfe „XO“-China-Sauce das Logo von Peninsula ziert. Oder noch besser: daheim am Oberoi-Esstisch speisen oder in einem Four Seasons-Bett schlafen.</p>
<div id="attachment_1753" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/jumeirah_collection.jpg" rel="lightbox[1746]"><img class="size-medium wp-image-1753" title="jumeirah_collection" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/jumeirah_collection-300x250.jpg" alt="Jumeirah-Hotels vertreibt im eigenen Online-Shop nicht nur Original-Burj al Arab-Badem&#228;ntel, sondern auch die spezialangefertigten Matratzen des Dubaier Sieben-Sterne-Hotels." width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Jumeirah-Hotels vertreibt im eigenen Online-Shop nicht nur Original-Burj al Arab-Badem&#228;ntel, sondern auch die spezialangefertigten Matratzen des Dubaier Sieben-Sterne-Hotels.</p></div>
<p>Das kann im Einzelfall so weit gehen wie im „Rosewood Dharmawangsa“ in Djakarta, wo die Auswahl des Innenarchitekten betuchte G&#228;ste aus &#220;bersee derart &#252;berzeugt hat, dass sie sich die komplette Einrichtung der Pr&#228;sidentensuite haben nachbauen lassen &#8211; obwohl es keinen offensiven Verkauf und keine Preisschilder an den Zimmerm&#246;beln gibt. Zum Hotel  „Hawksmoor House“ in S&#252;dafrika geh&#246;rt deshalb inzwischen sogar ein eigenes Antiquit&#228;tengesch&#228;ft, &#252;ber das fast jeder Einrichtungsgegenstand der G&#228;stezimmer bestellt werden kann.</p>
<p>Auch im Kleinen boomt das unerwartete Zusatzgesch&#228;ft: Das Hotel „Montana“ in Luzern muss urspr&#252;nglich exklusiv f&#252;r das Hotel entworfene Art Deco-Lampen inzwischen in Serie fertigen lassen, um der Nachfrage gerecht zu werden.</p>
<div id="attachment_1757" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/hyatt-grand-bed.jpg" rel="lightbox[1746]"><img class="size-medium wp-image-1757 " title="hyatt grand bed" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/hyatt-grand-bed-300x300.jpg" alt="Die Betten sind bei Hyatt, hier das Hyatt Grand Bed, wie auch bei vielen Hotelgesellschaften ein Renner." width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Betten sind bei Hyatt, hier das Hyatt Grand Bed, wie auch bei vielen Hotelgesellschaften ein Renner. Das Luxus-Modell California King in 72&quot; x 84&quot;erh&#228;lt man f&#252;r schlappe 1,550 US $.</p></div>
<p>Immer &#246;fter erkundigen sich inzwischen Urlauber wie Gesch&#228;ftsreisende auch nach der Marke des Dusch-Gels im Bad, fragen nach der Tee-Sorte, der Fr&#252;hst&#252;cksmarmelade oder bitten um die Kontaktadresse des Herstellers der Hotel-Bettw&#228;sche: Da liegt es nahe, all diese Waren direkt im Hotel weiterzuverkaufen oder auf Bestellung an die G&#228;ste zu versenden &#8211; als Kundenbindungsinstrument und vor allem, um daran zu verdienen. Immer mehr Hotels lassen sich deshalb auf die Marktl&#252;cke ein, sind immer findiger in der Produktauswahl, verkaufen Lifestyle als werbewirksames Andenken f&#252;r zuhause. Dabei steht das Hotellogo nicht mehr als Statussymbol, nicht als vorzeigbare Wohlstandstroph&#228;e, sondern es geht mehr denn je um das Produkt dahinter: um Kosmetik, Food, aber auch um M&#246;bel und Design.</p>
<p>Von so einer Situation tr&#228;umen Marketingstrategen: Kunden integrieren eine Marke in den eigenen Haushalt, die daf&#252;r eigentlich gar nicht gedacht war.</p>
<div id="attachment_1755" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/hyatt-at-home.jpg" rel="lightbox[1746]"><img class="size-medium wp-image-1755 " style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; padding: 0px;" title="hyatt at home" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/hyatt-at-home-300x209.jpg" alt="Hyatt at Home - Online Shop der Hyatt Hotels. Die Betten sind wie bei vielen Hotelgesellschaften ein Renner." width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Hyatt at Home - Online Shop der Hyatt Hotels. Die Betten sind wie bei vielen Hotelgesellschaften mehr ein echter Renner denn ein Penner.</p></div>
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<p>Begonnen hatte alles mit den Matratzen. Sie sind bei den gro&#223;en Luxushotel-Ketten, die h&#228;ufig eigene Modelle f&#252;r alle ihre H&#228;user entwickeln und anfertigen lassen, der Nachfrage-Schlager: Ab 560€ kostet eine Original-Four Seasons-Hotelmatratze zuz&#252;glich Lieferung. F&#252;r den Vertrieb ist das Four Seasons Canary Wharf in London zust&#228;ndig. <a href="http://www.hyattathome.com">Hyatt</a> liefert derweil Daunendecken, Bettw&#228;sche und Kopfkissen weltweit, das „Grand Bed“ bislang exklusiv in Nordamerika. Jumeirah-Hotels will im eigenen <a href="http://jumeirahcollection.com/default.aspx">Online-Shop</a> unterdessen nicht nur Original-Burj al Arab-Badem&#228;ntel, sondern gleichziehen und in K&#252;rze auch die spezialangefertigten Matratzen des Dubaier Sieben-Sterne-Hotels vertreiben.</p>
<p>Keinem zweiten Unternehmen ist es unterdessen bislang gelungen, ein derart breites Produktsortiment jenseits der Hotellerie zu etablieren wie der schweizerischen M&#246;venpick-Gruppe. Der gute Ruf der gleichnamigen Lebensmittel f&#246;rdert seit Jahren das Image der Hotelkette &#8211; und umgekehrt. Sprecher Alain Gozzer aus der Z&#252;rcher Zentrale: „Viele Erstkunden in unseren Hotels sind schon seit Jahren mit Produkten unserer Fine Foods Division vertraut und &#252;bertragen dieses Image von hoher Qualit&#228;t und schweizerischer Herkunft auch als Eigenschaften auf die M&#246;venpick Hotels &amp; Resorts.“ Das Co-Branding tr&#228;gt die Marke in ein Umfeld, das sie anders kaum erreichen w&#252;rde.</p>
<div id="attachment_1754" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/peninsula_boutique.jpg" rel="lightbox[1746]"><img class="size-medium wp-image-1754 " style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; padding: 0px;" title="peninsula_boutique" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/peninsula_boutique-300x222.jpg" alt="Die Online-Boutique der Peninsula Hotels &amp; Resorts." width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Die Online-Boutique der Peninsula Hotels &amp; Resorts.  </p></div>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber die H&#246;he des zus&#228;tzlichen Umsatzes mit Branding-Produkten ganz unabh&#228;ngig von Marketingerfolg und Imagegewinn schweigen sich die meisten Unternehmen aus. Ausnahme ist Peninsula Hotels, deren 2005 gegr&#252;ndetes Tochterunternehmen <a href="http://www.peninsulaboutique.com/hkindex.php">Peninsula Merchandising Limited</a> im vergangenen Jahr einen Umsatz von stattlichen 76 Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat. Die Hotelgruppe spricht von einem „sehr erfolgreichen Marketingfaktor“ und baut das Nischengesch&#228;ft gezielt aus. Neben dem eigenen online-Shop gibt es insgesamt 19 Ladengesch&#228;fte als „Pensinsula Boutique“ &#8211; teils in den Hotels, teils in Shopping-Malls. Neben Schokolade, Pralinen, Marmelade, Tee und Kaffee werden dort auch die Beauty-Produkte der hauseigenen Lifestyle-Linie „Peninsula Wellness“ verkauft.</p>
<p>Allein in der Hotelboutique des Flaggschiffs der Gruppe in Hongkong gehen unterdessen pro Tag 33 Kilo hausgemachter Schokolade mit Hotel-Branding &#252;ber den Ladentisch. Das entspricht 12.000 Kilo im Jahr: kein schlechtes Zusatzgesch&#228;ft.</p>
<p>Helge Sobik © 2009 &#8212;dieser Beitrag ist urheberrechtlich gesch&#252;tzt&#8212;</p>
<address>Bildnachweis: Peninsula Merchandsing Limited, Hyatt at Home, Jumeirah Collection</address>
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