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	<title>Hotel-Blog.de &#187; Tag: Hotelbetrug &#8211; Hotel-Blog.de</title>
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	<description>Neues aus der Welt der Hotels</description>
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		<title>Hotels &#8211; die spektakul&#228;rsten Hotelbetr&#252;ger</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>croemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hotel Geschichte(n)]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist gerade einmal ein Jahr her, da berichteten wir im Hotel-Blog &#252;ber den missgl&#252;ckten Verkauf des Londoner Hotel Ritz. F&#252;r umgerechnet 235 Millionen Euro wollten drei Betr&#252;ger das Hotel ver&#228;u&#223;ern -nat&#252;rlich ohne dass es ihnen geh&#246;rte. Eigentlich eine Meldung, die schnell unter &#8220;Kuriosit&#228;ten&#8221; abgelegt werden kann, w&#228;re da nicht der erneute Versuch gewesen. Aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist gerade einmal ein Jahr her, da berichteten wir im <a href="http://www.hotel-blog.de/cityhotels/london-betrueger-wollten-hotel-ritz-carlton-verkaufen/" target="_blank">Hotel-Blog</a> &#252;ber den missgl&#252;ckten Verkauf des Londoner Hotel Ritz. F&#252;r umgerechnet 235 Millionen Euro wollten drei Betr&#252;ger das Hotel ver&#228;u&#223;ern -nat&#252;rlich ohne dass es ihnen geh&#246;rte.</strong></p>
<p>Eigentlich eine Meldung, die schnell unter &#8220;Kuriosit&#228;ten&#8221; abgelegt werden kann, w&#228;re da nicht der erneute Versuch gewesen. Aktuell lesen wir in der Onlineausgabe des <a href="http://www.handelsblatt.com/magazin/nachrichten/millionenbetrug-ein-arbeitsloser-verkauft-das-ritz;2612204" target="_blank">Handelsblatts</a>, dass der ehemalige LKW-Fahrer Anthony Lee aus Yorkshire einen &#228;hnlichen Versuch f&#252;r runde 250 Millionen Pfund unternommen hatte und sogar schon die Anzahlung kassierte. Grund genug, den Detektiv zu spielen und dem Thema Hotelbetrug einmal nachzusp&#252;ren.</p>
<div id="attachment_3320" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/796px-Tower_Bridge_in_London.jpg" rel="lightbox[3319]"><img class="size-medium wp-image-3320" src="http://www.hotel-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/796px-Tower_Bridge_in_London-300x226.jpg" alt="London - ein Betr&#252;ger versuchte das ber&#252;hmte Hotel Ritz zu verkaufen, obwohl es ihm gar nicht geh&#246;rte." width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">London - ein Betr&#252;ger versuchte das ber&#252;hmte Hotel Ritz zu verkaufen, obwohl es ihm gar nicht geh&#246;rte.</p></div>
<p><span id="more-3319"></span>Dabei sei direkt vermerkt, dass wir die vielen Beschwerden in einschl&#228;gigen Bewertungsportalen au&#223;er Acht lassen. Schlechtes Essen ist schlechtes Essen und eben kein klassischer Betrug.</p>
<p>Auch die damalige Steuersenkung f&#252;r Hoteliers seitens der FDP wurde verschiedentlich als Betrug (an den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern) bezeichnet &#8211; ebenfalls kein Thema.</p>
<p>Ein Klassiker indes findet im Internet statt und richtet sich speziell gegen kleinere und mittlere Hotels. Unter <a href="http://www.antispam.de/wiki/419er#Betrug_bei_Hotelbuchungen" target="_blank">Antispam.de</a> wird von einem so genannten &#8220;Nigeria-Betrug&#8221; gem&#228;&#223; §419 gesprochen. Hotels werden angeschrieben und Zimmer im Voraus gebucht. Die Anzahlung erfolgt dann mit einem &#8220;versehentlich&#8221; zu hoch ausgestellten Scheck und der Bitte um R&#252;ckzahlung des zu viel bezahlten Betrags. Dann kommt es, wie es bei einem Betrug kommen muss: der Scheck platzt, das Geld ist weg.</p>
<p>Eine Masche, die &#252;brigens verschiedenen Gesichter hat und keineswegs nur aus Nigeria kommt &#8211; vermutlich hat jeder Internetnutzer schon einmal eine solche E-Mail mit Erbschaft, Spendenaufruf etc. erhalten.</p>
<p>Bleiben wir noch ein Weilchen im Internet, dieser Spielwiese f&#252;r Betr&#252;gerein aller Art. Der <a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/betrug-im-sauerland_aid_136683.html" target="_blank">Focus </a>berichtete vor rund drei Jahren von einer Masche, bei der &#220;bernachtungen in einem bereits insolventen Hotel via Ebay angeboten wurden. Der Eigent&#252;mer hatte Gutscheine und &#220;bernachtungen im Internet feilgeboten, dann aber die Pforten seines Hauses geschlossen. Dumm gelaufen.</p>
<p>&#220;brigens handelt es sich auch hier um eine Art &#8220;Klassiker&#8221; und die Webseite <a href="http://www.web-3-null.de/index.php/ebay/neuer-betrug-auf-ebay-hotel-zum-altmarkt.html" target="_blank">Web 3.0</a> listet noch andere Beispiele von Gutscheinverk&#228;ufen insolventer Herbergen auf.</p>
<p>Von Zechprellern ist immer mal wieder die Rede, in G&#246;ttingen ging einer der Hotelg&#228;ste sogar so weit, aus seinem Zimmer Sexhotlines anzurufen. Und das f&#252;r satte 7.200 Euro wie es<a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/Hotelbetrueger-rief-fuer-7200-Euro-Sexnummern-an_aid_601599.html" target="_blank"> RP Online</a> berichtete. Bei solchen Artikeln frage ich mich dann aber, wie naiv ein Hotel sein kann, um so etwas nicht gleich zu entdecken.</p>
<p>Ich gebe zu: die Story des geplatzen Ritz-Verkaufs in London bleibt die Spektakul&#228;rste und irgendwie bin ich dar&#252;ber auch ein wenig erleichtert. Denn Grund zur Sorge besteht meines Erachtens weder f&#252;r Hotelg&#228;ste noch f&#252;r Hotelbetreiber denn meist bleiben die Betr&#252;gereien dann doch Einzelf&#228;lle.</p>
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