Jenseits von Afrika – die Hatari Lodge in Tanzania
Sicher der perfekte Ort, um sämtliche Klischees von Afrika zu bedienen, dazu noch geschichtsträchtig und somit ideal, um sein ganz persönliches Abenteuer von Afrika und Safari-Feeling zu starten.
So könnte man es auf den Punkt bringen wenn man die Hatari Lodge beschreiben möchte. Die nur 9 Zimmer im ehemaligen Reitstall von Hardy Krüger bieten private Atmosphäre inklusive Giraffen, Affen, Warzenschweine und Büffel auf der Momella Lichtung – Kilimanjaro-Blick (mit etwas Glück mit Sonnenaufgang) von der Lodge-Terrasse inklusive.
Unser Autor Markus Holz hat bereits vor rund einem Jahr über die Hatari Lodge berichtet und vor kurzem hatte ich das Glück, diesen Ort persönlich kennen zu lernen. Und die Erwartungen werden erfüllt: abschalten tut man zwangsläufig, wenn man abends vor seinem Hotelzimmer (sehr gemütlich, tolles Design, alle mit eigenem Kamin) den Affen beim Trinken aus dem Gartenhahn unter den Fieberakazien zuschaut (übrigens die gleichen Kollegen, die einem morgens noch meist vor dem Kili-Wake Up durch wildes Rumgerenne auf dem Zimmerdach unsanft aus dem Schlaf holen…).
Nicht genug bekommen kann man vom Sundowner auf dem “viewpoint”, mit Blick über die Momella-Lichtung bis zur alten Momella-Lodge, einst gegründet von Hardy Krüger. Und vormals Farm der legendären Margarte Trappe, die sich genau wie Hardy Krüger, in dieses wilde und herrliche Land zwischen Mount Meru und Mount Kilimanjaro verliebte – und blieb. Das war 1906.
Mit dem Beginn des Sozialismus unter Tanzanias Präsident Nyere Anfang der 70er Jahre verließ Krüger enttäuscht sein Paradies, daß er bei den Dreharbeiten zu dem Film Hatari mit John Wayne 1961 auf Momella entdeckt hatte. Sein Wohnhaus und seine Fleischfabrik zerfielen darauf hin und die Momella-Lodge ist heute nur noch ein Überbleibsel besserer Zeiten.
Erst im September 2004 wurde das Paradies wiederbelebt: Marlies und Jörg Gabriel erfüllten sich mit der Hatari Lodge einen langersehnten Traum – eine Lodge in Afrika, dazu an einem so herrlichen Platz, wo der gewaltige Kilimanjaro seine Ausläufer in die endlose Savanne Afrikas erstreckt.
Rund um die Lodge kann man Erkundungsfahrten in den Arusha Nationalpark unternehmen, ideal um in die Wildnis Afrikas langsam einzutauchen. Â Tagestouren, auch mit Übernachtung im Luxuszelt-Camp “Shumata” nah am Ambosli Nationalpark, bringen dann auch grössere Wildtiere der “Big 5″ wie Löwen und Elefanten vor das Objektiv der Kamera.
Und wem das noch nicht reicht, der kann dann noch den Hausberg “Mount Meru” besteigen – oder gleich den Kili, der ist ja auch in Sichtweite.
Bildnachweis: Dominik SobotkaTags: Afrika, amboseli, arusha nationalpark, farm, hardy krüger, Hatari, Hatari Lodge, kilimanjaro, margarete trappe, momella, momella lodge, mount meru, Safari, shumata camp, tanzania





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Ebersbach sagt:
Hallo,
immer wieder beeindruckend, die Weite der Landschaft, die Natur und natürlich die Tiere, die ziehenden Herden, die Kraft der Tiere und das
Leben und Zusammenspiel in der Landschaft.
P. Ebersbach
10. Januar 2011 um 13:53