Schottland: Fluchverbot im Royal Hotel Keith

Es ist ja eigentlich kein Wunder. Wenn ein Hotel schon den Namen Royal trägt, dann sollte man eigentlich auch davon ausgehen, dass hier königliches Verhalten oder zumindest halbwegs gute Manieren erwartet werden.

Entsprechend fühlte sich der schottische Hotelbesitzer Ian Milne offensichtlich von der so gar nicht royalen Ausdrucksweise einiger seiner Gäste gestört, weshalb im Hotel Royal Keith neuerdings ein Fluchverbot herrscht. Dabei blickt der 56-jährige Hotelmanager laut Sky-News auf eine langjährige Vergangenheit in der Ölindustrie zurück, wo vermutlich ebenso raue Sitten herrschen.

Neuerdings herrscht Fluchverbot im schottischen Hotel Royal Keith.

Neuerdings herrscht Fluchverbot im schottischen Hotel Royal Keith.

Über den Hintergrund des nun verhängten Verbots klärt uns die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Focus” auf und so heißt es als Begründung:

Der Chef des Hotels in Keith war nach eigenen Angaben schockiert, als ein Kunde innerhalb einer Minute 16-mal das anrüchige „F-Wort“ („Fuck“) benutzt hatte.

16mal? Das ist in der Tat beachtlich. Und offensichtlich scheinen die meisten Gäste auch Verständnis für diese Maßnahme zu zeigen, wie es in dem Artikel heißt.

Auf jeden Fall aber hat der gute Ian Milne erreicht, dass sein Royal Hotel zumindest für ein paar Tage in die Schlagzeilen kommt. Und das ist ein f**in guter PR-Erfolg wie ich finde…

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