Kurhaus Binz – ein Vor-Ort-Bericht Teil 3

Um das Thema Essen abzurunden, geht es noch einmal zurück ins Restaurant bzw. in die Bibliothek. Zu gedämpfter Piano-Musik, die natürlich live gespielt wird, können die unzähligen Digestifs ausprobiert werden. Allein die Auswahl an Single Malt Whiskys ist unglaublich und auch Freunde edler Obst- oder Weinbrände kommen auf ihre Kosten. Doch aufpassen: die Drinks enthalten allesamt viel Alkohol.

Als eingefleischter Literaturfan habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen Blick auf die Buchtitel zu werfen. A la Bonheur, denn wo anderenorts mit Bahnhofsbuchhandlungen konkurriert wird, leuchten einem im Kurhaus Binz so zitierfähige Autoren wie Siegfried Kracauer, Honore de Balzac oder auch Marcel Proust entgegen. Ebenfalls ein Detail an dem man merkt, welch hohes Niveau hier herrscht.

Schiff Ahoi - eines der Details im Restaurant-Bereich des Kurhaus Binz.

Schiff Ahoi - eines der Details im Restaurant-Bereich des Kurhaus Binz.

Am nächsten Morgen erwartet uns ein leckeres Frühstück. Nein: ich zähle jetzt nicht auf, was alles auf dem Buffet stand. War einfach zu viel und zu lecker. Offene Wünsche mag es woanders geben aber nicht im Kurhaus Binz.

So gestärkt ging es dann an die große Hausführung mit Herrn Krüger, seines Zeichens Empfangschef des Hauses. Und dieser kennt sich als gebürtiger Rügener natürlich bestens aus und ist bereits seit vielen Jahren integraler Bestandteil des Kurhaus-Teams.

So erhielt ich Einblick in Bereiche, die ich sonst sicherlich niemals gesehen hätte. Beispiel Eins: das Fitness-Studio. Zwar in einem Nebengebäude, den Kurhaus-Residenzen, aber dafür für ein Hotel gigantisch groß und gigantisch sportlich, aber nichts für mich.

Hanteln, die ich nicht gestemmt habe. Der Fitness-Bereich im Kurhaus Binz ist umfangreich und bestens ausgestattet.

Hanteln, die ich nicht gestemmt habe. Der Fitness-Bereich im Kurhaus Binz ist umfangreich und bestens ausgestattet.

Dann schon eher die Suite, in der bereits Staatsmänner und -Frauen sowie ein berühmter Profiboxen untergebracht wurden. Aber psst: “Namedropping” möchte ich nicht betreiben, denn das Kurhaus Binz setzt natürlich voll auf Diskretion.

Nicht nur, dass die Suite in etwa so groß ist, wie ein normales Einfamilienhaus: sogar die Scheiben wurden eigens angefertigt und genügen höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Und das an einem so friedlichen und harmonischen Ort wie Binz. Doch man kann ja nie wissen.

Übrigens: im Turm des Kurhauses gibt es dann gleich noch eine Suite, die speziell für Verliebte reserviert ist. Natürlich lässt sich im Kurhaus auch heiraten und zwar im eigens eingerichteten Hochzeitszimmer. Kosmetik, Wellness, Diner, Übernachtung – das alles ist auf Wunsch inklusive und sorgt für ein unvergessliches Erlebnis.

Malerischer Blick aus dem Fenster einer Suite. Das Kurhaus Binz bietet natürlich auch eine traumhafte Aussicht auf Strandpromenade und Ostsee.

Malerischer Blick aus dem Fenster einer Suite. Das Kurhaus Binz bietet natürlich auch eine traumhafte Aussicht auf Strandpromenade und Ostsee.

Apropos Kosmetik: habe ich schon vom Wellness -Bereich erzählt? Dieser bietet mehrere Pools, so ziemlich jede nur erdenkliche Massage und als absolutes Special die Shiseido Qi-Methode.

Doch halte ich es an dieser Stelle mit Wittgenstein: worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen. Will sagen: ich habe mir keine dieser tollen Massage gegönnt, was ich allerdings bei meinem nächsten Besuch sicher nachhole.

Ebenfalls nachholen ließe sich ein Besuch des berühmten Kurhaus-Saales. Klar: wurde mir gezeigt, doch das Musical “Caveman”, das oft zu Gast ist, war während meines Aufenthalts leider nicht zu sehen. Schade eigentlich, denn die Atmosphäre ist vermutlich unvergleichlich.

Es ließe sich noch so vieles erwähnen, sei es die täglich frische Tageszeitung an der Türklinke des Zimmers, sei es der praktische Lautsprecher im Badezimmer, der es auch in der Dusche ermöglicht, einen Teil des TV-Programms mitzubekommen oder sei es der geräumige und von innen beleuchtete Luxus-Kleiderschrank.

Doch wie ich eingangs erwähnte: die Theorie ist grau, bunt wird es erst, wenn Sie selber einmal im Kurhaus Binz zu Gast sind.

Glauben Sie mir: es lohnt sich!

 

Zu Teil 1 über das Kurhaus Binz…

Zu Teil 2 über das Kurhaus Binz…

Tags: , , , , , , ,  

Eine Antwort zu “Kurhaus Binz – ein Vor-Ort-Bericht Teil 3”

  1. Gravatar von Hotel-Blog.de – Neues aus der Welt der HotelsHotel-Blog.de » Kurhaus Binz – ein Vor-Ort-Bericht Teil 2

    Hotel-Blog.de - Neues aus der Welt der HotelsHotel-Blog.de » Kurhaus Binz – ein Vor-Ort-Bericht Teil 2 sagt:


    [...] « Hotels in der Wirtschaftskrise Kurhaus Binz – ein Vor-Ort-Bericht Teil 3 [...]

Hinterlassen Sie ein Kommentar


©2012 Hotel-Blog.de
Home | Verzeichnis | Impressum | Sitemap