Wo Hitler in den Teppich biss
Diese Überschrift ist natürlich ein Hingucker, ohne Frage.
Als ich dann entdeckte, dass es in dem Artikel von Inken Herzig in der Zeit um das Rheinhotel Dreesen ging, welches seit 1894 wie ein weißer Dampfer am Ufer des Rheins in Bonn Bad Godesberg liegt, umso mehr. Hier hatten sich nämlich meine Eltern in den 60er Jahren kennen gelernt.

Wo Hitler in den Teppich biss: Rheinhotel Dreesen.
Im Dreesen logierten allerdings auch Filmgrößen wie Greta Garbo und Charlie Chaplin. Und eben Adolf Hitler. Am 22. September 1938 traf sich dieser hier mit Neville Chamberlain, Édouard Daladier und Benito Mussolini. Kurz vor dem Münchner Abkommen wollten die vier Herren die »Sudetenkrise« klären, die Auseinandersetzung zwischen der Tschechoslowakei und dem Deutschen Reich um das Sudetenland. »Hitler kannte das Haus aus den zwanziger Jahren«, sagt Fritz Georg Dreesen, der das Familienhotel in vierter Generation führt. Später, als ein Ort für das Gipfeltreffen gesucht wurde, erinnerte sich Hitler an das Hotel unweit des Kölner Flughafens. Das Treffen der Politiker war als Friedenskonferenz geplant. »Dass es anders ausging, ist bekannt«, sagt Dreesen.” Bei meinen Eltern übrigens auch, aber dem Hotel wollen wir mal nicht die Schuld geben…
Ähnliche Artikel
Tags: Bad Godesberg, Bonn, geschichte, hitler, Hotel, hotels, rheinhotel dreesen
Mister Wong
Delicious
Technorati
Twitter
Peter sagt:
Ich habe das Hotel mal besucht – das hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen und lebt wohl von der Historie…
08. Januar 2009 um 17:50thomas sagt:
Könnte mir jemand mal das “in den Teppich beißen” erklären?
25. September 2009 um 08:39Dominik Sobotka sagt:
Das wird in dem Artikel aus Zeit Online von Inken Herzig aufgeklärt:
»Von einem Journalisten stammt die Anekdote, dass Hitler aus Wut über Chamberlain in den Teppich gebissen haben soll«, erzählt der Hotelier. Besuchen Asiaten heute das Hotel, wollen sie die berühmte Teppichstelle sehen. Sie ständen darauf, pflegt dann der Hausherr zu antworten. »Die meisten werden blass und springen sofort weg«, sagt Hotelinhaber Dreesen.
http://www.zeit.de/2008/43/Hotel-Dreesen
25. September 2009 um 09:08Jenny sagt:
Darf man den Raum überhaupt noch betreten in dem Hitler gestorben ist?
Also ich würde den komplett neu renovieren und anderweitig nutzen…
19. Oktober 2009 um 09:46Till Wollheim sagt:
Hitler ist bekanntlich in Berlin gestorben – worden.
24. Oktober 2009 um 11:33Dominik Sobotka sagt:
@Till: Richtig! Er soll im Rheinhotel Dresden ja lediglich in den Teppich und nicht ins sogenannte Gras gebissen haben…
24. Oktober 2009 um 16:42Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. | Deine - Meine - Unsere BRD sagt:
[...] 2.  Fakt ist: nicht die SPD hat in NRW die meisten Stimmen, sondern die CDU. Wenn auch nur mit ca. 6.200 Stimmen. Da wird Kaspar Hauser mit seinen “Stürmern” vor Wut in den Teppich beißen. [...]
10. Mai 2010 um 22:42