Museumotel Raon L’Étape – die 60s -Utopie

Eigentlich ist es fast egal, dass in diesem Gebäude auch ein Hotel untergebracht ist. Denn die Architektur spricht für sich und weniger für den Komfort, der im Inneren herrscht. Doch lässt es sich im Museumotel in den französischen Vogesen auch trefflich übernachten.

Das weiß auch der Spiegel, der dem futuristischen Bau aus dem Jahr 1967 einen eigenen Artikel widmet. Und wenn ich Bau schreibe, dann meine ich eigentlich ein ganzes Dorf, das ganz aus Beton-Eiern geschaffen wurde.

Futuristische Architektur in den französischen Vogesen: das Museomotel aus dem Jahr 1967.

Futuristische Architektur in den französischen Vogesen: das Museomotel aus dem Jahr 1967.

Der Architekt Pascal Hausermann hatte das bzw. die Gebäude seinerzeit als eine Art architektonisches Experiment gebaut und die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten:

“Die Außerirdischen sind da”, echauffierte man sich über die Ufo-artigen Gebilde, andere begrüßten den neuen Blickfang des Ortes: neun individuell geformte Wohnkugeln mit einer robusten Außenhaut aus Beton. Die hielt zwar den Regen ab, für den Eintritt in die Erdatmosphäre hätte sie nicht getaugt.

Für Gäste aber irgendwann auch nicht mehr und so stellte das damals noch Motel L’Eau Vive genannte Haus nach 20 Jahren seinen Betrieb ein.

Bis vor zwei Jahren die heutigen Betreiber Bruno, Laurent, Laurence, Joël und Isabelle kamen und die grandiosen Beton-Eier oder “Bubbles” wieder aufleben ließen.

Das Konzept scheint aufzugehen und wer sich für die Details interessiert, der sei auf die umfangreiche Webseite http://www.museumotel.com verwiesen.

Es lohnt sich wirklich.

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