Kosta Boda Art Hotel oder: Wer im Glashaus sitzt …

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen … wer kennt ihn nicht, diesen latent altväterlichen Spruch. In der schwedischen Region SmÃ¥land wird das Glashaus nun Wirklichkeit und zwar in Form eines einmaligen Designhotels.

Das Kosta Boda Art Hotel wurde nach der gleichnamigen Manufaktur benannt, die bereits seit 1742 als Glashütte firmiert. Entsprechend sollte man davon ausgehen, dass die Schweden das Know-How für ein solches Projekt mitbringen.

Kosta Boda Art Hotel - errichtet mit insgesamt 100 Tonnen Glas.

Kosta Boda Art Hotel - errichtet mit insgesamt 100 Tonnen Glas.

Und in der Tat:

Vom Pool über die Bar bis zu den Dekorationselementen kommt das durchsichtige Material zum Einsatz. Wie die Tourismusvertretung der Region in München mitteilt, handelt es sich beim «Kosta Boda Art Hotel» um Schwedens erstes Glashotel.

Das schreibt die Süddeutsche Zeitung und weist zudem darauf hin, dass für den Bau sage und schreibe 100 Tonnen Glas in unterschiedlichen Formen verwendet wurden.

Mehr Details erfahren wird dann auf der Webseite des Kosta Boda Art Hotels, die unter anderem in deutscher Sprache gehalten ist:

Allein für die leuchtenden Kunstwerke an der Hotelfassade wurden 5 Tonnen Glas verarbeitet, in der Glasbar 4 und im Poolbereich 2 Tonnen Glas.

Faszinierend, denn auch die Bar, das Restaurant sowie der Spa- und Fitness-Bereich sind in Glas gehalten: in einem der Pools findet sogar eine Unterwasser-Kunstglas-Ausstellung statt.

Eröffnung ist im Juni 2009 und ich kann mir gut vorstellen, dass dieses transparente Konzept Erfolg hat.

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