Inntel Hotel Zaandam – gut gestapelt ist halb gewonnen
In der niederländischen Gemeinde Zaandam wurde ein neues Hotel eröffnet. Das ist für sich genommen noch keinen eigenen Artikel wert, doch spätestens, wenn wir einen Blick auf die Architektur werfen, wird es spektakulär.
Dabei hat Architekt Wilfried van Winden nichts anderes gemacht, als zu sammeln und zu stapeln. Und zwar alte niederländische Wohnhäuser, die in einer Art Collagentechnik zu einem großen Hotel zusammengebaut wurden.
Bauingenieure und Architekten werden mir jetzt natürlich widersprechen, denn ganz so ist das Inntel Hotel Zaandam nicht entstanden. Es sieht aber so aus und scheint laut einem Artikel der Worldarchitecturnews aus 70 einzelnen Häusern zu bestehen.
Die Gesamthöhe liegt bei immerhin 40 Metern und neben den 160 Gästezimmern finden auch noch ein Wellnessnbereich nebst Swimmingpool sowie Restaurant und Bar in den Häus*** pardon in dem Haus Platz.
Der Hintergrund dieser Architektur liegt in einer Art Freilichtmuseum, in dem bereits seit rund 40 Jahren alte niederländische Häuser gemeinsam mit alten Windmühlen ausgestellt werden. Und diese niederländische Touristenattraktion wird nun mit einem Hotel in ähnlichem Stil ergänzt.
Übrigens: auch im Inneren des neuen Inntel geht es museal zu. An den Wänden wurden Deko- Elemente verarbeitet, die immer wieder Aufschluss über die alte Geschichte Zaandams geben. Und das in einem neuen Haus aus alten Häusern.
Eine Idee, auf die man erst einmal kommen muss.
Screenshot: Cubeme.com (dort finden sich auch noch weitere spektakuläre Ansichten des neuen Hotels)
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Tags: Architektur, Hotel, Inntel Hotel Zaandam, Niederlande, Wilfried van Winden

Mister Wong
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Susanne sagt:
Wow, das ist doch wirklich mal etwas anderes! Da muss bei dem nächsten Holland-/Amsterdambesuch mindestens ein Zwischenstopp in dem Restaurant drinnen sein! Danke für den Bericht!
09. Juni 2010 um 10:42