Watergate: Hotel geht an Postbank
Beim Namen “Watergate” denken wir nicht unbedingt an ein Hotel, wenngleich ursprünglich ein Hotel gemeint ist. Zugegeben: die Jüngeren unter uns werden diesen Satz ein wenig kryptisch finden, doch wer in den 1970er Jahren die Nachrichten verfolgt hat, wir mit dem Begriff “Watergate-Affäre” etwas anzufangen wissen.
Wer bei Wikipedia nachschlägt, der wird unter dem Begriff “Watergate-Affäre” unter anderm erfahren, dass es sich hier um einen eklatanten Missbrauch der Regierungsvollmachten durch den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon gehandelt hatte.

Watergate: das Hotel in dem berühmten Washingtoner Gebäudekomplex wurde versteigert und gehört künftig der Postbank.
Dazu findet sich aber auch die Information, dass der gesamte Skandal, der über mehrere Jahre schwelte, nach dem Gebäudekomplex in Washington benannt wurde und ausgerechnet das berühmte Hotel Watergate gehört ab sofort der Postbank.
Wie das kam berichtet Tagesschau.de, wo die Versteigerung eher als Ausdruck allgemeinen Desinteresses beschrieben wird:
Als die Versteigerung dann los ging, hielt sich das Interesse aber in Grenzen. Auf dem Tisch lag ein Gebot von der New Yorker Immobilienbank, PB Capital, in Höhe von 25 Millionen Dollar. Das pikante daran: PB Capital ist ein Tochterunternehmen der deutschen Postbank.
Das Anfangsgebot wurde dann auch nicht mehr übertroffen und so darf sich die Postbank künftig über eine wahrlich geschichtsträchtige Immobilie freuen.
Doch wenn das Interesse potentieller Hotelgäste genauso mau ausfällt wie das potentieller Investoren, dann kann man wahrlich nicht von einem Schnäppchen sprechen. Man darf gespannt sein.
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Tags: Hotel, Postbank, Richard Nixon, Versteigerung, Washington, Watergate, Watergate Hotel
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