W Hotels nun auch in Westeuropa
Ein wenig prätentiös ist die Bildunterschrift im Nachrichtenmagazin “Focus” ja schon. Angesichts der neu eröffneten “W Hotels” gleich von einem neuen Wahrzeichen Barcelonas zu sprechen ist des Guten dann doch zu viel. Nichtsdestotrotz ist die Eröffnung des ersten W Hotels Westeuropas allemal einen Artikel wert, denn das Konzept macht durchaus Sinn.
Und das setzt in erster Linie auf Lifestyle und die Vermarktung des Lifestyles. Die “Mutter “Starwood Hotels betreibt bereits die Ketten “Westin”, “Sheraton” und “Le Méridien” und nimmt mit den W Hotels nun auch zahlungskräftige Trendsetter ins Visier.
Und was diese Zielgruppe offensichtlich mag, ist Individualität und ein so genanntes “Insidertum”. So können die Gäste vom Hotel aus einen Panoramablick über die katalanische Metropole und das Meer genießen, gleichzeitig aber auch die eigens für das Hotel kreierte Modekollektion bewundern. Und auch kaufen, denn verschiedenen junge Modetalente haben den W-Style nicht nur geprägt, sondern verkaufen die Kleidung auch in der Hotelboutique.
Damit nicht genug, denn auch außerhalb des Hotels ist die Welt ganz “W”. Das liegt am eigenen “Insider´s City Guide”, der die Hotelgäste an die vermeintlichen Hotspots der jeweiligen Städte bringt.
Zuletzt unterscheidet sich das W-Konzept durch ein eigenes “Wording” von anderen Hotels:
Für die [Stammkunden] existiert auch eine eigene coole Sprache. Die Lobby nennt sich Living Room, die Minibar Munchie-Box und der Welcome Ambassador ist nichts anderes als der Portier.
Ob das ausreicht, um wirklich als “cool” durchzugehen muss sich erst noch zeigen….
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Tags: Barcelona, europa, Hotelkette, Spanien, USA, W Hotel, W Hotels

Mister Wong
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BCN sagt:
…und die Vorstellungsgespräche heissen “Casting”…
Es ist ein weiteres 5 Sterne Hotel (es war Nummer 19, jetzt sind es mehr als 20) es gab eine Menge Diskussionen um den Bau und ob dieser überhaupt legal ist (siehe auch: http://www.quisquis.es/2009/05/31/barcelonas-hotelwesen-in-der-krise/ ).
“Cool” ist es jedenfall. Die Einrichtung/Dekoration füllt ja diverse Designblogs.
Den Insider City Guide würde ich gerne mal lesen.
17. März 2010 um 09:29