Stars und Sternchen im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Wenn es um Prominente in Hotels geht, dann sind meist die “üblichen Verdächtigen” in den USA oder vielleicht noch London oder Paris gemeint. Und natürlich bekommt ein Hotel wie das Chateau Marmont in Los Angeles über die Jahre gerechnet ein paar mehr Celebrities ab, als ein deutsches Hotel.

Doch gibt es auch hierzulande wahre Hochburgen für Berühmtheiten, wie beispielsweise das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Diesem wurde nun ein eigenes Buch gewidmet, dessen Untertitel geradezu Programm ist. Ein Stück Hamburg – Geschichte und Geschichten lautet der Titel und das Hamburger Abendblatt stellt die 204-seitige Hotelgeschichte ausführlich vor.

Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg - die vielen spannenden Geschichten sind nun auch in Buchform veröffentlicht worden.

Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg - die vielen spannenden Geschichten sind nun auch in Buchform veröffentlicht worden.

Und auch, wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, kann ich versichern, dass es die Geschichten in sich haben. Nehmen wir nur einmal Mister Rolling Stone Mick Jagger. Klar, dass dieser bereits an der Binnenalster weilte, doch dass der Rockstar seinerzeit mit Pudding umherwarf und sich auch noch an die Kronleuchter hängte, war bislang nur wenigen Menschen bekannt.

Ein wenig kultivierter war da wohl Richard Nixon, der allerdings mit sage und schreibe 15 Leibwächtern anrückte. Ebenfalls zu den Gästen gehörten Bill Clinton, Lew Kopelew, Zino Davidoff, Alfred Hitchcock, Yehudi Menuhin, Benny Goodman oder Ephraim Kishon zum Beispiel. Oder Caterina Valente, Zarah Leander, Anthony Quinn, Gina Lollobrigida, Joan Crawford, Anna Moffo und Gene Hackman. Oder Walt Disney, Lino Ventura, Liv Ullmann, Maria Callas, Kirk Douglas, Gene Hackman, Romy Schneider, Jack Nicholson und José Carreras um nur einige zu nennen.

Liz Taylor gehörte übrigens nicht zu den Gästen, was jedoch eher am Hotel Vier Jahreszeiten als an der Hollywood-Diva lag. So wollte die Schauspielerin mitsamt ihres Schoßhündchens einchecken, was ihr jedoch verwehrt wurde. Prinzip ist Prinzip wie es das Abendblatt formuliert.

Desweiteren erfahren wir in Artikel und Buch, dass der gewichtige Schauspieler Bud Spencer acht Brötchen, drei Pasteten, ein pfundiges Filetsteak, fünf Portionen Röstkartoffeln verspeiste, bevor es an den Nachtisch ging. Und dieser bestand dann aus vier Palatschinken sowie Grießpudding. Heruntergespült mit zwei Flaschen Chablis.

Wer weitere Einblicke in das Nähkästchen der Vier Jahreszeiten erhalten möchte, der sei auf die Lektüre des zitierten Artikels oder gleich das ganze Buch verwiesen:

“Das Hotel Vier Jahreszeiten: Ein Stück Hamburg – Geschichte und Geschichten”, 204 S., Eiland, 29,80 Euro.

Ähnliche Artikel

Tags: , , , ,  

Hinterlassen Sie ein Kommentar


©2010 Hotel-Blog.de
Home | Verzeichnis | Impressum | Sitemap