Rechtsrheinisch: Günnewig Hotel Stadtpalais Köln eröffnet
Wer einmal in Köln gelebt hat oder gar aus der Region stammt, der wird wissen, dass es dort eine ganze Reihe ungeschriebener Gesetze gibt. Zu denen zählt beispielsweise eine strikte Vermeidung der so genannten “schäl sick”, der rechten Rheinseite.
Man könnte daraus folgern, dass das neue Günnewig Hotel Stadtpalais Köln ein Fehlgriff war, doch schließlich richtet sich die Vier-Sterne-Herberge unweit der Lanxess Arena ja nicht an die Kölschen sondern an Touristen und Geschäftsreisenden.
Und diese dürfen sich auf ein wahrlich gelungenes und auch für Köln einmaliges Hotel freuen. Einmalig ist der Ort zwischen den Stadtteilen Deutz und Kalk, direkt im alten Deutz-Kalker-Bad. Das hat sogar einen eigenen Eintrag bei Wikipedia und eine eigene U-Bahn-Haltestelle und ist somit ein regelrecht exponierter Ort.
Entsprechend groß waren dann auch die denkmalschutzrechtlichen Auflagen beim Umbau doch hat das Büro Pott Architects, namentlich Ingo Pott, aus dem 1914 errichteten Jugenstilgebäude eine spannende Synthese aus neu und alt geschaffen:
Unter seiner Regie entstehen hier 113 großzügige und modern ausgestattete Zimmer sowie zwei Suiten und zwei Appartements. Für Seminare und Workshops stehen drei mit moderner Tagungstechnik und Tageslicht ausgestattete Konferenzräume für bis zu 80 Personen zur Verfügung.
Soweit der Text einer Pressemitteilung, die auch den Gastronomiebereich im ehemaligen Schwimmbecken sowie die finnische Sauna mit Farblicht erwähnt.
Erhalten bleiben die Stuckdecken und auch die Fliesen in der Lobby stammen noch aus Schwimmbadzeiten.
Eine außergewöhnliche aber auch gute Hotel -Idee – die Eröffnung ist am 1. Mai 2010.
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Tags: Deutz-Kalker-Bad, Günnewig Hotel Stadtpalais Köln, Hotel, Köln, Schwimmbad, Umbau

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olaf p. brck sagt:
“schäl sick”- Mythos.
21. Januar 2010 um 00:21ich war 90/91 als Sales Rep. im Renaissance
koeln, damals machte Hyatt auf und ich
erinnere mich an diesen “schäl sick” mythos unc
weiß noch, Hyatt war mit weitem Abstand
das erfolgreichste Top hotel der domstadt,
exelsior und Dom hotel haben damals
enormen market share verloren. wie es
heute in koeln ist bin ich nicht up2 date