Marrakesch: Hotel La Mamounia wiedereröffnet

Wer die Überschrift des Artikels in der RP Online genau liest, der hat schon eine Menge über das Hotel La Mamounia erfahren. Marokkos legendäres Hotel steht da nämlich und gerade aufgrund des Fehlens eines Superlativs ist klar, dass es nur das eine Hotel gibt, das wirklich den Namen einer Legende verdient.

Nun ist das La Mamounia nach dreijähriger Umbauzeit wieder eröffnet worden und natürlich wird der neue Glanz auch künftig durch allerlei Prominente noch zusätzlich verstärkt werden.

War einst das beste Hotel Afrikas - die Hotel-Legende La Mamounia in Marrakesch ist wieder da.

War einst das beste Hotel Afrikas - die Hotel-Legende La Mamounia in Marrakesch ist wieder da.

Das war schon immer so, denn ursprünglich wurde das Haus mitten in Marrakesch als Sultanspalast gebaut. So nimmt es nicht wunder, dass auch heute ein König und zwar Mohammed VI. der Besitzer ist.

In früheren Zeiten galt das Art Deco Gebäude schlichtweg als das beste Hotel Afrikas und so trugen sich Promis wie Marlene Dietrich, Winston Churchill oder auch Alfred Hitchcock in die Gästeliste ein.

Letzterer drehte in dem vornehmen Bau sogar einen Film und zwar “Der Mann, der zuviel wusste” und auch Frau Dietrich war zu Filmaufnahmen im La Mamounia.

Und heute? Schauen wir einfach mal in den Artikel der RP:

Unter der Regie des Pariser Innenarchitekten Jacques Garcia arbeiteten bis zu 1500 Handwerker gleichzeitig an der Umgestaltung des Hotels. Garcia schöpfte aus dem Vollen und verbaute mehr als 120 Millionen Euro. Ihm gelang alles zum Besten. Fast alles. Denn die 210 Zimmer, die Suiten und alle Räume des Hotels sind für europäisches Empfinden zu dunkel. Unbeleuchtete Treppenstufen könnten zu gefährlichen Stürzen führen.

Die erwartete Auslastung soll im ersten Jahr bei 55 Prozent liegen was jedoch ansgesichts von Übernachtungspreisen, die bei 1.500 Euro beginnen durchaus optimistisch zu sein scheint.

Auf jeden Fall aber ist es schön, wenn eine Hotel-Legende wieder zum Leben erweckt wird.

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3 Antworten zu “Marrakesch: Hotel La Mamounia wiedereröffnet”

  1. Gravatar von Urlaubstips Hotel

    Urlaubstips Hotel sagt:


    Hi,

    ich habe erst vor kurzem eine reportage gesehen, in der der umbau komplett gezeigt wurde. war wirklich interessant. normalerweise bin ich ja kein fan von solchen hotelsendungen, aber der war wirklich gut.
    ist schon ein ganz schöner palast ey!

    gruß marcus

  2. Gravatar von Hotel-Blog.de » Ritz-Carlton plant neues Luxushotel in Kairo

    Hotel-Blog.de » Ritz-Carlton plant neues Luxushotel in Kairo sagt:


    [...] Kommentare Urlaubstips Hotel bei Marrakesch: Hotel La Mamounia wiedereröffnetSteffan bei Hotel Carter New York – das schlechteste Hotel der USA?Thomas bei Hotelbewertungen [...]

  3. Gravatar von Corinna Heyn

    Corinna Heyn sagt:


    Soeben komme ich vom “La Mamounia” zurück und möchte die Vorzüge auf einen Blick kurz skizzieren: Die Lichtgestaltung außen und innen vermittelt einen märchenhaften Eindruck. Wie in 1001 Nacht. Innen schwebt der Gast über dicke ockergelbe Teppiche, die rustikal-schlichten Lampen sind extravagant und verströmen ein weiches Licht. Wie in einem Kokon fühlt sich der Gast. Keine grellen Neonröhren blenden die Augen. Die Zimmer sind ausgesucht schön. Orientalisch ohne ein zuviel an Details. Es sind auch die Kleinigkeiten, die bezaubern wie die ungewöhnlichen Lichtschalter, der sanfte und angenehme Klingelton an der Türe, die Petit Fours im Zimmer, die Früchte, der betörende Duft, der im Umkleideraum über die Klimaanlage verströmt wird, die verzierten Decken und Türen sowie die breiten Betten mit der dicken Matratze, in der man schläft wie eine Prinzessin. Auch der Garten mit den Bananen- und Olivenbäumen ist eine Wohltat und dass eigene Tomaten und anderes Gemüse angebaut wird, geradezu vorbildlich. Das französische Restaurant besticht durch eine exquisite Küche und Karte, einen hervorragenden und aufmerksamen Service und durch ein ungewöhnliches Dessert aus Tomaten und Erdbeeren von Fabrice Lanson, der einst im Hotel Adlon in Berlin war. Die unterirdische Küche ist geradezu gigantisch. Auch die marrokanischen Weine können sich absolut sehen und vor allem schmecken lassen, wie eine Weinprobe mit der Top-Sommelière C. Barnier bewies. Das Hotel ist eine Oase der Ruhe und des dezenten Luxus mit einem Faible für Marokko und auch für Frankreich wie die Designs der Uniformen des Personals beweisen. Ausgesuchte Stoffe wie Samt und extravagant-schlicht-elegante Schnitte wurden von einer Pariser Designerin ausgewählt. Kein Wunder, dass Stars wie Boris Becker oder Sarah Jessica Parker (Sex and the City 2 wurde auch dort gedreht) sich dieses Ambiente ausgesucht haben. Der charismatische Chef des Hauses Didier Picquot hat ein Juwel geschaffen.

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