Griechenland: Hotels in der Krise
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich nicht vor, auch im Rahmen des Hotel- Blogs das Thema Griechenland aufzugreifen. Zu allgegenwärtig erscheinen die Krisenmeldungen, als dass sich hieraus ein gutes Post über Hotelambiente etc. machen ließe.
Doch wenn ich in der Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Focus lese, dass mehr und mehr Urlauber ihre bereits gebuchten Hotels im Großraum Athen annulieren und auch im Reise-Weblog von touristischen Auswirkungen der Krise die Rede ist, dann möchte ich doch auch auf die Vorzüge des Landes hinweisen.
Doch bleiben wir noch kurz bei den Annulierungen. 20.000 Hotelzimmer wurden gecancelt und in aller Regel waren es die Proteste gegen das Sparprogramm, die potentielle Urlauber zu diesem Schritte bewogen haben.
Die griechische Tourismusbehörde (EOT) hat aus diesem Grund sogar einen eigenen Krisenstab eingerichtet, was den Ernst der Lage verdeutlicht.
Zum Thema Sicherheit beziehe ich mich einfach mal auf das Auswärtige Amt, das gerne Reisewarnungen ausgibt, wenn wirklich konkrete Gefahr für Leib und Leben deutscher Touristen besteht. Dort heißt es zu Griechenland:
In Athen und Thessaloniki ist es in letzter Zeit zu vereinzelten, politisch motivierten Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen und Einzelpersonen gekommen, die sich jedoch nicht gegen Touristen oder touristische Einrichtungen gerichtet haben.
Auf derselben Seite findet sich auch der Hinweis, dass Demonstrationen möglichst gemieden werden sollten, doch das tun Touristen in der Regel sowieso. Es besteht also wenig Gefahr und wer auf eine der Insel reist, bekommt von den derzeitigen Protesten sowieso nichts mit.
Übrigens: als das beste Hotel Griechenlands gilt gemeinhin das King George Palace in Athen. Hier kann man derzeit gleich sieben Nächte zum Preis von fünf Übernachtungen buchen und den auserlesenen Luxus eines der 78 Zimmer oder der 23 Suiten genießen.
Natürlich zählt das King George Palace zu den “Leading Hotels of the World” und beherbergte in seine mittlerweile rund 80- jährigen Geschichte schon Prominente wie Startenor Jose Carreras, Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier, US- Präsident George Bush aber auch Madonna, Vladimir Putin, Prinz Alexander und Prinzessin Ekaterina von Jugoslawien und und und.
Besonders am King George Palace: es ist einerseits ein waschechtes Stadthotel, bietet andererseits aber auch einen hotel- eigenen Strand. Dieser liegt in Varkiza, nur wenige Kilometer vom Zentrum Athens entfernt.
Die Zimmer sind allesamt individuell gestaltet und erfreulich altmodisch. Antike Möbel treffen hier auf moderne Technik und es fehlt den Gästen an nichts.
Ich könnte noch viel über das King George schreiben, möchte aber allein für Athen auch noch das moderne Athenian Callirhoe Hotel erwähnen. Das Haus wurde gerade erst umfassende renoviert und liegt nur wenige Meter von den Hauptsehenswürdigkeiten entfernt.
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Tags: Athen, Griechenland, Hotel, Krise, Luxus Hotels, Luxushotel

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Kreta Urlaub sagt:
Wir werden im Juni wieder in Griechenland bzw. auf Kreta sein und uns mal umschauen, ob sich die Krise dort für Touristen bermerkbar macht. Was man so hört ist, dass weniger Touristen z.B. aus England in den Ballungszentren unterwegs sind, dass hat aber wohl eher mit der allgemeinen Wirtschaftskrise denn speziell mit Griechenland zu tun.
17. Mai 2010 um 09:17Achim sagt:
Aktueller Artikel in ZEIT Online. Rhodos -18%, Kreta -10% Übernachtungen…ja spinnen denn die Leute? Scheint in Griechenland jetzt nicht mehr die Sonne? Ist das Meer nicht mehr blau?
http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-05/Griechenland-Tourismus?utm_source=vor9&utm_campaign=6039424d5a-reise_vor9_de_vom_20_05_2010&utm_medium=email
20. Mai 2010 um 11:07