Elbphilharmonie: The Westin Hamburg entsteht

Noch gibt es keine Photos, keine Rezeption und keine Sterne. Kein Wunder, denn The Westin Hamburg befindet sich – wie die Elbphilharmonie – noch mitten im Bau. Die Tageszeitung “Die Welt” hat jedoch schon jetzt einen Blick auf das neue Nobelhotel gewagt und versorgt uns mit ersten spannenden Infos.

Dabei sind schon die schieren Fakten beeindruckend: 20 Etagen, 40 Meter Höhe, 244 Zimmer und eine Suite mit sage und schreibe 213 Quadratmetern sind schon echte Hausnummern und auch der Blick über Elbe und Hafencity sucht seinesgleichen.

Bauvorhaben: in der Hamburger Hafencity entstehen unter anderem die neue Elbphilharmonie und das Westin Hamburg.

Bauvorhaben: in der Hamburger Hafencity entstehen unter anderem die neue Elbphilharmonie und das Westin Hamburg.

Apropos Blick. Dieser wird noch nicht einmal durch ein Fensterkreuz oder eine Strebe verdeckt. Die Zimmerfenster reichen vom Boden bis zur Decke und von der einen bis zur anderen Wand und selbst aus dem Bad herrscht Panoramablick.Für Verdunklung sorgen Vorhänge, die Blendkraft der Sonne wird auf Wunsch automatisch abgefangen.

Die Inneneinrichtung wird ganz hanseatisch schlicht ausfallen und das Holz für den Eichenfußboden hat sogar für einen Tag in der Elbe gebadet, um ebenso gebraucht auszusehen, wie das Holz in der Umgebung.

Geplanter Eröffnungstermin ist 2012 und eigentlich ist das alles ja ein Grund zum Feiern und ein Anlass zu jeder Menge Vorfreude.  Wäre da nicht die Verzögerung beim Bau der Elbphilharmonie und die befürchtete Kostenexplosion.

So finden sich immer wieder kritische Stimmen, die von einer der umstrittensten Baustellen Europas sprechen (Süddeutsche Zeitung) und den tatsächlichen Eröffnungstermin fast auf “Sankt Nimmerlein” datieren.

So bin auch ich gespannt, ob ich in zwei Jahren über die tatsächliche Eröffnung berichten kann. Doch bis dahin fließt ja noch eine Menge Wasser die Elbe herunter ….

Foto: MissyWegner / Wikipedia

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2 Antworten zu “Elbphilharmonie: The Westin Hamburg entsteht”

  1. Gravatar von Hotel Fotografie

    Hotel Fotografie sagt:


    Ein Mammutprojekt, dass da aus dem Boden gestampft wird. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich es das erste Mal zu Gesicht oder vor die Linse bekomme. :-)

  2. Gravatar von KOENNTEKOTZEN

    KOENNTEKOTZEN sagt:


    Der größte Schildbürgerstreich aller Zeiten!!! Nicht etwa, dass ich zu der halbe Milliarde Euro als Zuzahler der Steuerklasse 1 ungefragt einen vierstelligen Betrag als Zwangsabgabe leisten musste – für ein Gebäude, dass ich nie betreten werde. Nicht etwa, weil im Hamburger Haushalt nun gerade zufällig genau der Betrag fehlt, den Kitas und Bildung viel besser gebrauchen könnten, als eine elitäre Einrichtung ausgerechnet für die, die jetzt über den Hundekot auf den Straßen rummaulen, weil das Geld eben auch für profane Dinge wie die Stadtreinigung fehlt. Nein, es ist das langweiligste und belangloseste Stück Architektur seit langer Zeit!!! Schön, dass sich die Befürworter gegenseitig auf die Schultern geklopft haben: “Es ist ein neues Wahrzeichen…”. Ja, nee, schon klar. Hamburg ist und bleibt ein Dorf. Auch in Sachen Architektur. Hätte man doch jemanden darangelassen, wie Hadi Teherani. Der hätte ein Raumschiff darauf gebaut. Oder den fliegenden Holländer. Oder, oder. Nein, es mussten die Idioten der ALLIANZ-Arena sein, die zugegebenermaßen noch halbwegs gelungen ist. Aber das hier ist ein backsteiniger Schuhkarton mit einem öden 80er-Jahre-Glaskasten obendrauf. Allein der Glaube, mit ein paar glubschäugigen Fenstern könnte man diese Gurke für eine halbe Milliarde(!) Euro retten. Da ist selbst die bereits 40 Jahre alte Oper von Sydney aufregender. Ich bin ja bereit, meinen Anteil (finanziell) dazu beizutragen. Aber leider ist jedes Hochhaus in New York spannender als das hier. Die satten Herren Meuron & Co haben die Stadt schön geblendet. Danke für nichts!

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