Renoviert: das Swiss Historic Hotel Palazzo Mÿsanus
Ja, ja, die 70er Jahre. In dieser Zeit wurde nicht nur in punkto Design eine Menge Grausamkeit begangen: auch die Bausünden aus dieser Dekade sind legendär und die Liste ist durchaus lang. Doch glücklicherweise gibt es wenig, was sich nicht im Zuge einer Renovierung verändern ließe, was sich nun auch am Hotel Palazzo Mÿsanus im schweizerischen Samedan zeigt. So lesen wir in einer Pressemitteilung:
„Wenn der Reisende bisher das Hotel durch das mächtige Eingangsportal betrat, stand er quasi vor einer Wand, da man in den 70ern einfach eine Mauer als Windfang durch die eindrucksvolle Gewölbehalle gezogen hatte.“ Jetzt endlich wurde die Mauer entfernt und das grossartige Gewölbe ist durch einen transparenten Glaswindfang für den anreisenden Gast sichtbar.
Natürlich ist der Eingangsbereich nicht alles, was in dem 1624 errichteten Haus im Engadin erneuert wurde. Die Glastür wurde durch ein wuchtiges antikes Schloss aufgewertet, dass gleichsam eine Synthese aus alt und neu darstellt und der Dialog aus moderner Einrichtung und alten Kreuzgewölbedecken kann als funktionierend angesehen werden.
Besondere Highlights sind die kleinste Whiskey- (bestimmt auch Whisky-)Bar der Schweiz sowie das Arvenzimmer. Letzteres ist ein Raum mit einer uralten Gewölbedeck, in dem der Geist des alten Engadins und seiner vielen Mythen und Erzählungen aufzuleben scheint.
Ein unverfälschter Ort, um auszuspannen und die Seele in der Bergluft baumeln zu lassen.
Ähnliche Artikel
Tags: Engadin, Hotel, Renovierung, Samedan, Swiss Historic Hotel Palazzo Mÿsanus

Mister Wong
Delicious
Technorati
Twitter
Tamara Bettoni sagt:
Also ich kenne die Künstlerin von einem Apero her. Leider muss ich mitteilen dass ich die aktuelle Ausstellung unter aller Sau finde. Sehr uninspirierend. Aber dass ist meine Meinung. Die Arbeitszeit möchte ich nicht abwerten!
17. Juni 2009 um 12:58LG aus Züri