iPhone, iPad und Co. – elektronische Gadgets erobern Hotels

Das eine vorweg: ich bin wahrlich kein großer Apple- Fan. Und ehrlich gesagt, ist mir das Thema irgendwie “zugeflogen” und war keineswegs geplant. Doch haben sich in der letzten Zeit die Meldungen gehäuft, dass Apple iPads in der Gastronomie und Hotellerie zum Einsatz kommen: ein Thema, das es zu beleuchten gilt.

Da wäre beispielsweise das Restaurant Global Mundo Tapas im Rydges Hotel Sydney. Die Speisekarte bietet nichts Besonderes – sie ist etwas Besonderes! Denn hier wird nicht Papier sondern ein iPad ausgeteilt und dient dann auch der Bestellung.

Hält mehr und mehr Einzug in die Hotellerie: das iPad des US- amerikanischen Herstellers Apple.

Hält mehr und mehr Einzug in die Hotellerie: das iPad des US- amerikanischen Herstellers Apple.

Im Klartext werden die Gerichte nicht nur auf dem iPad- Display angezeigt, sie können auch direkt via iPad geordert werden. Wenn man nicht gerade Kellner ist und um seinen unnötig gewordenen Arbeitsplatz bangt, ist die Idee durchaus nachvollziehbar. Denken wir beispielsweise daran, dass auch der passende Wein zum Essen empfohlen werden kann und sich auf dem iPad unzählige Zusatz- Informationen unterbringen lassen. Dazu kommt, dass die Gerichte selbstverständlich auch abgebildet werden. Geschmackssache würde ich sagen!

Von “Down Under” geht es weiter in die USA. Auch dort hat Apple mit seinen stylischen Gadgets im Hotelbereich Fuß gefasst. Wie Mobilfunk- Talk berichtet, wird das iPhone bei der Hotelkette Holiday Inn zuweilen als Zimmerschlüssel genutzt. Okay, das funktioniert auch mit dem Blackberry und wenn die App richtig eingestellt ist, lassen sich die Zimmertüren mit einem einfachen Knopfdruck öffnen. Man kauft demnach nur noch den Zugangscode und spart sich das lästige Einchecken.

Zuletzt ein Blick nach Berlin. Dort schaffte es vor Kurzem das Hotel Gates Berlin City East in die Schlagzeilen. Als erster Hotel Deutschlands werden hier iPads an die Gäste verliehen. Aus dem Hotel wird so das weltweit erste iPad- Hotel, zumindest, wenn man der “BZ” Glauben schenkt.

Dabei handelt es sich jedoch nur um einen einfachen Verleihservice, bei dem die Gäste ihr iPad gegen einen Pfand von 500 Euro auch mit in die Stadt nehmen dürfen. So richtig originell ist das in meinen Augen nicht aber offensichtlich wird der Service gut angenommen.

Wohlgemerkt: wir befinden uns vermutlich erst am Anfang und was mit einem Apple- Gerät funktioniert, geht sicher auch mit denen der Mitbewerber. Ich würde aber fast wetten, dass die kleinen, handlichen Minicomputer mehr und mehr die Hotelerie erobern. Man muss nur wissen, wie und wann man sie sinnvoll einsetzen kann.

Foto: Matt Buchanan / Wikipedia

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