Hotels: Wachstum trotz Finanzkrise

Was bedeutet günstig? Diese Frage musste ich mir angesichts eines Artikels im Handelsblatt dann doch stellen. Denn hier ist die Rede davon, dass der Trend in der Hotellerie hin zum günstigen aber auch cleveren Budget-Hotel geht.

Entsprechend lautet die Überschrift “Gäste wollen es günstig”.

Originelle Hotels mit großem Wellness-Angebot werden sich trotz der Finanzkrise am Markt behaupten.

Originelle Hotels mit großem Wellness-Angebot werden sich trotz der Finanzkrise am Markt behaupten.

Gemeint ist damit offensichtlich, dass insbesondere die alteingesessenen Premium-Hotels an Umsatz einbüssen, nicht zuletzt, weil zahlreiche Firmen Geld sparen und auf kostspielige Kongresse verzichten und in bescheideneres Ambiente ausweichen.

Auf der anderen Seite handelt es sich bei der Hotellerie aber dennoch um einen Wachstumsmarkt, weswegen die Finanzkrise wohl eher zu einer Umverteilung führt.

Das meint auch Alexander Trobitz vom Beratungsunternehmen Dr. Lübke, der davon ausgeht, dass sich die Finanzkrise im Jahr 2009 auch auf die Hotels auswirkt:

„Die Folge ist eine Verschärfung der bereits bestehenden Konkurrenz auf dem Hotelmarkt“, erklärt Trobitz. Gute Chancen aber sieht er für Nischenprodukte wie Low-Budget- oder Design-Hotels.

Wer also nachwievor mit guten Ideen aufwartet und beispielsweise tolle Wellnesshotels oder Ideen für den Kurzurlaub bietet, wird vermutlich wenig Probleme mit der Finanzkrise bekommen.

Denn Qualität setzt sich einfach durch – trotz oder gerade in der Finanzkrise.

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