Hipaway: Startup bietet Hotelbuchung als Wundertüte
Ein neues Angebot, dass den Markt aufmischen soll? Das behaupten viele. Im Fall von Hipaway lässt sich zumindest über das “neu” nicht streiten. Schließlich liefert das Berliner Startup den einen oder anderen Ansatz, der bislang nicht gewagt wurde.
Doch der Reihe nach, denn zunächst einmal steht der Hotelpreis im Mittelpunkt. Eine Ersparnis von bis zu 50 Prozent mag zwar nicht mit Innovation zu tun haben, ist jedoch ein gelungener Aufhänger. Wo ist da der Haken? Eventuell in der “Wundertütigkeit” des Angebots. Wer ein Hotel bucht, erfährt erst im Nachhinein dessen Namen und Adresse.

Hipaway: das neue Startup bietet eine neue Form der Hotelbuchung. Der Name des Hotels bleibt bis zuletzt unbekannt.
Was das mit Sparen zu tun hat? Ganz einfach: durch den Verzicht auf Namensnennung wird den Hotels ermöglicht, die so genannte Ratenparität zu unterlaufen. Mit anderen Worten wird den etablierten Anbietern die sprichwörtliche “lange Nase” gedreht.
Die Buchung erfolgt auf dem mehr oder minder klassischen Weg. Man sucht ein Hotelzimmer aus, sieht auch ein Foto und die Bewertungen anderer Nutzer, erfährt aber nicht, um welches Hotel es sich handelt. Um dies sicherzustellen, wird ein Radius von 1,5 Kilometern um eine eingegebene Adresse eingehalten. Bereits jetzt führt Hipaway Hotels in 20 Städten in seinem Portfolio, plant jedoch bis zum Ende des Jahres eine Verdopplung. Satte 3.000 Hotels sollen dann zur Verfügung stehen und sich an dem Preiskampf beteiligen.
Für die Hotels kann sich das Modell lohnen, wenn es darum geht, Leerstand zu vermeiden. Vermutlich werden die Preise für Spontanbuchungen deutlich attraktiver als bei den Mitbewerbern ausfallen. Auf der anderen Seite hat nicht jeder Kunde Lust auf die “Katze im Sack” und so gilt es zunächst einmal durch gute Bewertungen ein positives Image aufzubauen.
Die Idee ist verstanden. Ob man damit jedoch langfristig erfolgt hat, wird die Zukunft zeigen.
Tags: App, City Hotels, Hipaway, Hotelbuchung, Internetbuchung, Startup
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Hipaway sagt:
Danke für den Bericht über uns. Wir sind ebenfalls gespannt!
27. November 2012 um 14:23Mathias Dinier sagt:
Gerne!
27. November 2012 um 14:32BergischesLandFreund sagt:
Hi, nuja, ob das so gewagt und neu ist möchte ich mal bezweifeln. Zudem muss sich das auch erst einmal etablieren. Ich habe da mal ein Auge drauf. Danke auf jeden Fall für die Infos.
27. November 2012 um 20:11Franzi sagt:
ziemlich coole idee. bin auch mal gespannt
27. November 2012 um 22:50Peter sagt:
Hipaway, nächstes Mal vor den Fake Comments bitte den Fotoavatar wechseln
Trotzdem viel Erfolg – bei Hotwire hats ja geklappt.
02. Dezember 2012 um 04:26Mathias Dinier sagt:
Hallo Peter,
03. Dezember 2012 um 09:14der Avatar wird durch einen Bug im Hotel-Blog bei allen Kommentaren angezeigt. Wir arbeiten daran!
Viele Grüße vom Hotel-Blog-Team
Meikel sagt:
Es gibt Wege und Mittel ganz legal den Namen des Hotels herauszufinden.Einfach mal googeln
23. Februar 2013 um 17:41Chris sagt:
Danke für die Vorstellung. Ich habe gerade mal ein wenig gesucht und gesehen, dass es ein 15 Euro Gutschein gibt :
http://www.urlaubsfranz.at/guenstige-hotels/hipaway-com-gutscheincode-hip15gp-1500-euro/
Kannst du ja vielleicht verlinken, dannh aben alle was davon
Ich suche mal nach einem Hotel in München für die Wiesn und freue mich schon.
Gruß
06. März 2013 um 23:26