Grandhotel Heiligendamm ohne Kempinski
Quo vadis, Heiligendamm? Kempinski hat heute mit sofortiger Wirkung seinen Managementvertrag mit dem Grand Hotel Heiligendamm & Co KG gekündigt, meldet das Branchenblatt TopHotel.
Grund dafür sind “Vertragsbrüche und die Nichtzahlungen von Managementgebühren der letzten zwei Jahre.” In seiner Kündigung erklärt Kempinski, dass die ständige Einmischung des Besitzers in den täglichen Hotelbetrieb seine Aufgabe behindert habe.
Interessant wird es jetzt zu sehen, wie es weitergeht. Die erfolgreiche Vermarktung war in der Vergangenheit wohl nicht gerade einfach, dazu herrschte Unmut über die Einzäunung des Luxusresorts bei Einheimischen und Tagesgästen.
Vielleicht auch die Chance für einen echten Neuanfang…?
Hier vielleicht erste Antworten, Nachtrag aus der WELT Online:
„Kempinski hat es in sechs Jahren nicht geschafft, den wirtschaftlichen Erfolg auch nur annähernd zu erreichen, den andere erfolgreich eigentümergeführte Ferienhotels der Spitzenklasse, wie das Bareiss, Schloss Elmau, die Sonnenalp, Brenner´s Parkhotel und die Traube Tonbach, seit vielen Jahren aufweisen. Insbesondere die von Kempinski vorgenommene Vermarktung über Tchibo zu Billigpreisen hat zu Unverständnis bei Gästen und Gesellschaftern geführt, und entspricht nicht dem Standard eines Spitzenhotels und schädigt dessen Ruf“, so Smura. Nun werde das Grand Hotel von der Eigentümergesellschaft weitergeführt, sagte Smura. Das Marketing und der Vertrieb würden durch die renommierten Gesellschaften „Leading Hotels of the World“ und die „Selektion deutscher Luxushotels“ vorgenommen.”
Na da scheint man zumindest nicht ganz unvorbereitet in die Zukunft zu blicken…
Tags: fundus, grand hotel, heiligendamm, hotels, kempinski, kempinski heiligendamm, ostsee

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Susann sagt:
Tja, da kann man die Kette durchaus verstehen. Schade, so ein Objekt lädt doch geradezu zu einem Besuch ein, auch wenn sich eine Normalsterbliche vermutlich nicht mal einen Kurzurlaub Lastminute leisten könnte.
03. Februar 2009 um 19:35Ingrid Westfahl sagt:
“Der Weg für das Grand Hotel Heiligendamm zu einem der besten und erfolgreichsten Ferienhotels Deutschlands ist frei.” Jaja, das hat man doch alles schon mal gehört…
04. Februar 2009 um 09:38Merkwürdigkeit am Rande: Das bei denen vieles schief läuft, zeigt die Veröffentlichung einer privaten E-Mail-Adresse in der Pressemitteilung http://www.presseportal.de/meldung/1346556 zu obigem Artikel. Ob Herr Smura das so gewollt hat?
Juvialk sagt:
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16. April 2009 um 23:43Dominik Sobotka sagt:
RT aus TopHotel: UPDATE (Bad Doberan-Heiligendamm, 02. Juli 2009):
“Die finanziellen Schwierigkeiten werden schärfer: Das Grand Hotel Heiligendamm hat beim Land Mecklenburg-Vorpommern eine Bürgschaft über vier Millionen Euro beantragt und bewilligt bekommen. Laut Medienberichten soll damit der Betrieb des stark unter der Finanzkrise leidenden Leading Hotel gesichert werden. Eine Stellungnahme seitens des Hotelmanagements steht noch aus.”
Mehr unter http://www.tophotel.de/index.php?buergschaft-fuer-grandhotel-heiligendamm
03. Juli 2009 um 13:00Jan sagt:
Ja für Normalsterbliche wirds sicher ein Monatsgehalt kosten, aber zum Glück gibt es noch andere schöne Hotels.
13. August 2009 um 13:35stechert sagt:
Insolvenz – Verursacher und der Schadensersatzleistende müßten immer den selben —- ja ja ja selben — Namen haben.
24. Juli 2010 um 20:26warum soll der Regen nicht auch die treffen, die trotzdem noch immer einen Schirm tragen. Schade für die arbeitenden Leute.