Beach Motel St. Peter-Ording: California Dreaming

Gerade erst wurde das Beach Motel in St. Peter-Ording eröffnet, schon werden erste Vergleiche zu den USA laut. Das macht durchaus Sinn, denn schon die Architektur des Gebäudes erinnert ein wenig an die Strandhäuser an der Ostküste.

Im Inneren fühlt man sich aber mehr an Kalifornien erinnert. Schließlich dreht sich auch im Beach Motel alles um Surfen und Kiten. Manche ZImmer wurden mit originalen Surfbrettern der Legenden Robby Naish und Kelly Slater dekoriert. Handsigniert.

Surf- und Kite-Paradies in St. Peter-Ording: das Beach Motel ist eröffnet.

Surf- und Kite-Paradies in St. Peter-Ording: das Beach Motel ist eröffnet.

Auf der Webseite ist man sich der Andersartigkeit bewusst. Sätze wie “Hotel war gestern” geben die Richtung an. Wenngleich außer den Bulli-Stellplätzen alles wie in einem Themenhotel wirkt.

125 Zimmer, Suiten und Lofts warten auf sportliche Kundschaft. Tagungsräume fehlen ebensowenig wie ein umfassendes Wellnessangebot, Home-Cinema und Restaurants. In letzteren dürfen, ja sollen, Badelatschen getragen werden. Um die Lässigkeit des Ortes zum Ausdruck zu bringen. Ansonsten präsentiert sich das Haus in kontemporärem Chic, der hier und da durch Flohmarktlampen unterbrochen wird.

Das Ganze richtet sich dann aber doch nicht nur an ein jugendliches Publikum. Beruhigenderweise findet sich auf der Webseite der Satz “ keine Sorge, wir sind ein Motel und keine Disco”. Das dürfte auch die Nachbarn freuen, die sich bereits über die Bautätigkeit in St. Peter-Ording beschwert haben und Vergleiche mit Sylt heranziehen.

Ob ein reines Themenhotel in dieser Größe Erfolg haben kann, werden die nächsten Monate und Jahre zeigen. Auf jeden Fall ist der Ansatz neu und bringt frischen Wind in die Nordsee-Hotellerie.

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